20. Dezember 2011

Aus HACSE

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Gefechtsbericht

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mai 1940: Deutsche Truppen haben die Grenze nach Belgien überschritten und stossen rasch in den schwach verteidigten Ardennen vor, als sie auf die Spitze einer französischen Kavalleriedivision treffen.

Der deutsche Vorrausverband besteht aus einer Kradschützenkompanie, 4 Spähpanzern und 2 schweren Infanteriegeschützen der Aufklärungsabteilung, unterstützt von einem Zug Sturmgeschützen und 4 mobilen Flaks. Die französische Kampfgruppe besteht aus einigen Kavalleristen, leichten Flakgeschützen, zwei mobilen Panzerabwehrgeschützen und insgesamt 7 Panzern, davon 3 schwere Char B1 Panzer.
Beide Seiten haben das Ziel, die feindlichen Verbände zu zerstören oder einen Durchbruch zu erzwingen.

Gefechtsverlauf

Die französischen Truppen stossen in zwei Gruppen langsam auf die etwa 1 km entfernten Brücken über das Flüsschen vor, auf der gegenüberliegenden Seite liegen zwei kleine belgische Dörfer. Vier französische Hotchkiss-Panzer stossen über die Nordbrücke vor, erhalten dann aber wieder den Befehl zum Umkehren, um auf die aufschliessende Infanterie zu warten. Französische Geschütze beziehen Stellung in den nahen Wäldern, um den französischen Vorstoss über die Brücken zu decken.
Die deutsche Kampfgruppe stösst dagegen mit Höchstgeschwindigkeit vor, legt den weiten Weg zu den Dörfern schnell zurück, und wenige Momente später sind beide Dörfer sicher von Kradschützen besetzt, Spähpanzer beziehen Stellung und werden hinter den Dörfern als Reserve bereitgehalten. Sobald die ersten feindlichen Truppen gesichtet sind, beziehen beide Infanteriegeschütze Stellung und machen sich feuerbereit. Die StuGs haben von den französischen H-39 Panzern nahe der Nordbrücke per Funk erfahren, gehen etwa 1000 Meter davon entfernt in Stellung und eröffnen das Feuer. Ein französischer Panzer wird getroffen und geht in Flammen auf, die restlichen Panzer sehen keine Möglichkeit, dem Feindfeuer durch Rückzug zu entgehen und stossen stattdessen hastig über die Brücke vor, um nahe des nördlichen Dorfes Schutz zu suchen.
Währenddessen sind die riesigen Char B1 Panzer etwa 300 Meter vom südlichen Dorf noch hinter der Brücke auf offener Strasse stehen geblieben und halten Ausschau nach deutschen Kradschützen in den Fenstern der gegenüberliegenden Häuser. Dort wird gerade die Position dieser Ungetüme weitergegeben, und die einzig verfügbare Artillerie, die beiden schweren Infanteriegeschütze, eröffnen das indirekte Feuer, ohne Wirkung zu erzielen. Unbeeindruckt bleiben die Chars weiterhin regungslos, eröffnen jedoch bald darauf das Feuer auf das Dorf und verwunden einige Kradschützen. In einer zweiten Salve erzielen jedoch die Infanteriegeschütze Wirkung: Eine 45-kg-Granate schlägt auf das schwach gepanzerte Dach eines der Riesen und zerstört den Panzer vollständig. Nun geraten auch die beiden überlebenden Panzer in Bewegung und fahren schnell über die Brücke ins Dorf, um die Artilleriebeobachter auszuschalten und danach die deutschen Sturmgeschütze in der Seite zu fassen. Im Dorf sind jedoch rund 60 Kradschützen schon in Stellung gegangen und haben sich mit Brandflaschen auf das Kommen der Panzer vorbereitet. Als beide Chars mitten im Dorf sind, werden sie im Nahkampf von den Kradschützen angegriffen und in Brand gesteckt, beide Besatzungen müssen ausbooten und sich ergeben. Ähnlich geht es den H-39 Panzern nahe der Nordbrücke, auch sie werden von einem dichten Waldstück nahe des Dorfes aus mit Brandflaschen angegriffen und verlieren einen weiteren Panzer.
Hastig versuchen die Franzosen, ihre Panzer mit Kavallerie zu unterstützen, welche sich beiden Brücken nähert. Doch nun fahren die deutschen Spähpanzer aus ihren Positionen, um mit ihren 2-cm Maschinenkanonen die Infanterie- und Pakunterstützung der Franzosen aufzuhalten. Die gesamte Front der Franzosen bricht zusammen, lediglich Flak und Granatwerfer können sich unbeschadet zurückziehen. Die deutschen Verluste beschränken sich weitgehend auf einige unglückliche Fernmelder und einen Spähpanzer.

Siegpunkte:
Deutsches Reich: >200
Frankreich: ~ 20

Dauer und Grösse

Die reine Spielzeit betrug knapp 4 Stunden, gespielt wurden etwa 6 Runden auf einer A1 Karte mit je 500 BV.

Getestete Regeln / Verbesserungswürdige Regeln

  • Zahl der Häuser je Hex bearbeitet.
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